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Band: Crusher Band: Decision To Hate Gegründet wurde diese deutsche Combo im Jahre 2001, zunächst nur als Projekt, was aber Ende 2002 dann doch zu einer richtigen Band wurde. Daraufhin erfolgte dann die Aufnahme und anschließende Veröffentlichung dieser 5-Track Mini CD. Geboten wird mit einem guten Demosound Death Metal, meist recht melodisch gehalten mit einigen doomigen Einflüssen. Der Gesang ist eine Mischung aus tiefen Growls und etwas krächzigerem Gesang, der leicht in die Schwarzmetallecke rutscht. Die Songs sind mal schneller und mal langsamer gehalten und versuchen durch variierende Tempos und den wechselnden Gesang das Interesse des Hörers zu wecken, was auch ganz gut gelingt. Der Stil selbst ist recht eigenständig, was vor allem durch die musikalische Mischung der Riffs, gepaart mit den vielen Hintergrundmelodien der Gitarren hervorgerufen wird, z. B. der Einsatz eines Wah Wah’s bei Solos zurückgeschreckt.. Insgesamt durchaus interessant und auch ausbaufähig.. guter Einstand... Band: Dominate Dominate entstand 1998 aus den Überresten der Band The Cell im Land von Pizza und Pasta. Im Jahre 1999 wurde dann ein Demo mit drei Tracks veröffentlicht und auch einige Gigs gespielt, wobei man immer ein Problem hatte einen festen Bassisten zu finden. Nachdem der letzte Basser jobbedingt wieder aussteigen musste, wurde im Jahre 2002 die vorliegende 5-Track Mini CD als Trio eingespielt und Gitarrist Fabio spielte zusätzlich den Bass ein. Der Sound auf der aktuellen CD klingt sehr professionell und auch die Songs sind ziemlich nett gemacht, auch wenn noch der allerletzte Schliff fehlt. Der Opener fängt zugleich mit einem Schlagzeugpart an, der sehr verdächtig nach Judas Priests Painkiller klingt. Geboten wird gut gemachter Power Metal der auch Einflüsse der härteren Metalgangarten vorweisen kann, d.h. man findet sowohl härtere, flottere und auch balladeskere Elemente innerhalb der Stücke, die für die nötige Abwechslung sorgen. Alles wird ohne modernere Einflüsse praktiziert, was hier deutlich positiv auffällt. Einzig der Gesang ist etwas schwach und die Gesangslinien noch nicht so toll, wobei auch gelegentliche tonale Probleme auftreten. Da allerdings Dario zusätzlich zum Gesang auch noch Gitarre spielt, ist das schon hinderlich, da es doch sehr schwer ist, beides in ordentlicher Manier rüberzubringen, das weiß ich zumindest aus eigener Erfahrung. Ich denke, wenn die Jungs sich einen richtig geilen Sänger suchen, ist da auf jeden Fall mehr drin. Band: Forces@Work So einigen von euch werden die Bands Thoughtsphere, Point Of No Return oder Lost Century sicherlich bekannt sein. Die Mitglieder dieser Combo stammen zum Großteil aus den eben genannten Bands. Die Band wurde im Jahre 2000 durch die Gitarristen Mischa Blum, Adrian Weiss, Bassist Armin Alic und Drummer Sabir Salkic ins Leben gerufen. Somit dürfte einigen klar sein, welche ungefähre Richtung einen hier erwartet. Im Jahre 2003, nachdem man bereits sechs Stücke instrumental beisammen hatte, kam noch Andreas Lohse am Gesang dazu, man vervollständigte die Songs und brachte sie als 6-Track Mini CD raus, die hier vor mir liegt. Geboten wird hier recht schwergängiger Progressive Metal der härteren Gangart, der viel auf Abwechslung setzt, da sowohl thrashige Passagen, als auch funkige Elemente, etc. drin zu finden sind. Der Gesang ist zumeist klar und in mittleren Tonlagen, wobei hier auch der ein oder andere tiefe Growl oder raue Part zu hören sind. Die Stücke bringen es auf eine Gesamtlänge von ca. 26 Minuten und zeugen meist von recht starker Verspieltheit, wobei zumindest bei den Refrains meistens auf Eingängigkeit geachtet wird. Einzig der Gesang passt noch nicht überall so richtig überzeugend dazu, was aber meiner Meinung nach daran liegt, dass die Songs bereits als Instrumentale bestanden und somit der Gesang nachträglich drübergelegt wurde, was sich immer etwas schwieriger gestaltet. Ansonsten gibt es doch sehr schwergängige Kost mit vielen verschiedenen Riffs, Tempos etc. zu hören, die aber durchaus reizvoll und sehr eigenständig sind, wenn man sich ein wenig mit der Platte einlässt. Wer das möchte, kann sich das Teil für 6 Euro inkl. P+V bestellen. Kontakt: Forces@Work, c/o Blum & Alic, Holsteiner Str. 30, 42107 Wuppertal, andreas@forcesatwork.de Band: In Blackest Velvet Bisher gibt es von der deutschen Combo eine Demo-CD und ein komplettes Album, das über Prophecy Productions gelaufen ist. Nun im Jahre 2004 geht man mit drei Songs erneut auf Labelsuche und hat gutes Material am Start. Geboten wird hier professioneller, gut gemachter Melodic Death Metal schwedischer Prägung. Der Gesang ist zumeist eher aggressiv, wechselt aber doch häufig auch mit klareren Vocals. Auch wenn hier „nur“ eine „Schnellschussaufnahme“ vorliegt (in einem Tag mit geliehenem Equipment aufgenommen und abgemischt), hört man gut das Potential der Band raus. Erinnern tut mich der Sound am ehesten an In Flames, wobei hier noch schneller und traditioneller mit der Musik umgegangen wird. In den Songs sind viele zweistimmige Melodyparts der Gitarren zu finden, die hier gute Arbeit leisten, ebenso wird das Ganze durch das abwechslungsreiche Drumming unterstützt, das gut zwischen flotten und langsameren Passagen wechselt. Ich persönlich hätte gerne noch etwas mehr Doublebass in den Songs, weil ich denke, das würde sich ganz gut anbieten, aber ansonsten hauen die Songs gut rein. Wenn alle Tracks ähnlich gut werden, wird es sicherlich mit einem Deal klappen und dann sollte hierbei ein wirklich gutes Album rauskommen... Band: Nocturna Nach einem Demo von 1998 wurde diese drei Track Mini-CD bereits im Jahre2001 veröffentlicht, hat aber jetzt erst den Weg zu mir gefunden. Geboten wird hier von den Italienern guter Power Metal der sowohl speedig/thrashige Elemente, als auch progressive Anteile enthält. Das wird zu einer guten Mischung innerhalb der Songs verbraten, wobei leider auch die Eingängigkeit der Stücke etwas drunter leidet. Der Gesang ist kraftvoll, klar und bewegt sich in mittleren bis hohen Tonlagen. Die drei Stücke wissen auf jeden Fall zu überzeugen, auch wenn man so einige Durchläufe braucht. Der Sound ist gut und kraftvoll, wenn mir auch etwas zu trocken, aber ansonsten echt professionell. Wenn jetzt noch ein wenig mehr an der Ausarbeitung der doch etwas komplexeren Stücke gearbeitet wird, wird das sicherlich eine richtig erstklassige Power/Prog Band werden. Die Zeichen stehen auf jeden Fall gut dafür, da auch das technische Know How vorhanden ist. Weitere Infos bei: Nocturna, c/o Marco Cialabrini, via L. Montanari 31, 47023 Cesena FC, Italy, e-mail: gargoyle@supereva.it Band: Repulsive Band: Sengaya Die Band wurde bereits im Jahre 1998 gegründet und gab das erste musikalische Lebenszeichen im Jahre 2000 in Form einer selbstbetitelten 3-Track Mini-CD von sich. Nun liegt das erste im Prinzip vollständige Werk mit 7 Songs und einer Spielzeit von knapp 33 Minuten vor. Hierauf wird gut gemachter und fesselnder Progressive Metal zelebriert ohne sich einen abzufrickeln. Die Songs sind allesamt auf einer angenehmen Länge und es wird stets auf Abwechslung und Eingängigkeit der Riffs und Melodien geachtet, auch der ein order andere leicht grungige Part wir hier verwurstelt. Der Gesang ist klar und zumeist in mittleren Tonlagen. Die Stücke selbst leben von der Professionalität und des geschickten Songwritings der Band, das innerhalb der Stücke keine Langeweile aufkommen lässt, da man, wie gesagt, sowohl die typischen Prog Passagen als auch andere Einflüsse wirken lässt. Das ergibt ein nettes Gesamtwerk, das man sich ohne zu große Anstrengung in Ruhe zur Gemüte führen kann. Der Sound ist auch sehr klar geworden, einzig der Gesangssound gefällt mir nicht ganz so gut, da dieser etwas zu dumpf und zu weit Hintergrund klingt. Aber mal von dem kleinen Manko abgesehen, ist das Teil echt gut geworden. Zu bestellen gibt’s das Teil für 10 Euro inkl. P+V bei Roland Zehrer, Landauer Str. 30, 94562 Oberpöring. Die erste Maxi-CD und die neue CD gibt’s auch zum Paketpreis von 14 Euro inkl. P+V. Also zuschlagen...
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